Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

 

Anerkannt durch Verordnung vom 3. Juli 2003, (BGBl. I S. 1144)

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Arbeitsgebiete

Elektroniker/Elektronikerinnen für Geräte und Systeme stellen Komponenten und Geräte her, nehmen sie in Betrieb und halten sie in Stand.

Typische Einsatzfelder sind informations- und kommunikationstechnische Geräte, medizinische Geräte, Automotive-Systeme, Systemkomponenten, Sensoren, Aktoren, Mikrosysteme, EMS (Electronic Manufacturing Services), Mess- und Prüftechnik.

Elektroniker/Elektronikerinnen für Geräte und Systeme üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift.

Berufliche Fähigkeiten

  • unterstützen Entwickler bei der Realisierung von Aufträgen, der Analyse geforderter Funktionalitäten und technischer Umgebungsbedingungen sowie der Konzipierung von Schaltungen;
  • stellen Muster und Unikate her;
  • wählen mechanische, elektrische und elektronische Komponenten aus, passen sie an und montieren sie zu Geräten und Systemen, installieren und konfigurieren Programme; prüfen Geräte und Systeme
  • erstellen Geräte- und Systemdokumentationen;
  • erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen;
  • vergeben und koordinieren von Aufträgen zur Beschaffung von Bauteilen, Hilfsstoffe und Betriebsmittel für die Realisierung von internen und externen Kundenaufträgen;
  • planen und steuern Produktionsabläufe, organisieren Gruppenarbeit;
  • richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein, programmieren, optimieren und warten sie;
  • wirken bei der Analyse und Optimierung von Fertigungsprozessen mit;
  • prüfen Komponenten und Geräte und setzen sie in Stand;
  • arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und kommunizieren auch in englischer Sprache.


Quelle: www.bibb.de